IRAN
Überblick eines vielfältigen Landes
Iran ist ein multikulturelles Land mit mehr als einem Dutzend bedeutender Kulturen und Volksgruppen.
31 Provinzen | über 165 bedeutende Städte über 60.000 Einwohner | 2 strategische Inseln im Persischen Golf
Bevölkerung: über 93 Millionen
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Der Iran ist ein historisch gewachsenes Land mit einer außergewöhnlichen kulturellen, sprachlichen und geografischen Vielfalt. www.iransinfo.com bietet eine umfassende Übersicht über alle Provinzen, großen Städte (über 60.000 Einwohner), ethnischen Bevölkerungsgruppen, UNESCO-Welterbestätten sowie wirtschaftliche, politische und geografische Strukturen des Landes.
Iran von der dicht besiedelten Hauptstadtregion bis zur weiten Wüste Sistan-Belutschistans –
der Iran ist ein Land außergewöhnlicher Vielfalt.


Provinz 1
Provinz Teheran
Die Provinz Teheran ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Herz Irans. Mit der gleichnamigen Hauptstadt beherbergt sie mehr als 15 Millionen Menschen und weist die höchste Bevölkerungsdichte des Landes auf. Hier befinden sich die zentralen Regierungsinstitutionen, die größten Universitäten sowie die bedeutendsten Industrie- und Dienstleistungszentren.
Die Region erstreckt sich am Südfuß des Elburs-Gebirges und vereint moderne Metropolarchitektur mit traditionellen Basaren und historischen Stätten. Die wirtschaftliche Dominanz Teherans zieht Arbeitssuchende aus dem gesamten Land an und verstärkt die Urbanisierung kontinuierlich.

Teheran
Hauptstadt & Metropole, ca. 15 Mio. Einwohner. Politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Irans, Sitz aller wichtigen Regierungsinstitutionen und größten Universitäten des Landes.
Shadshahr
Industriestandort. Wichtiger Produktionsstandort im Südwesten des Großraums Teheran, bekannt für Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie.
Shahriar
Wachsende Satellitenstadt. Schnell wachsende Vorstadt westlich Teherans mit starkem Bevölkerungszuzug aus der Hauptstadt.
Malard
Westliche Vorstadt Teherans. Dicht besiedelter Vorort mit zahlreichen Industriebetrieben und Wohnkomplexen im Großraum Teheran.
Pakdasht
Industriestadt im Südosten. Bedeutender Standort für Metallverarbeitung und Maschinenbau im südöstlichen Umland Teherans.

Qal'eh Hasan Khan
Historische Festungsstadt. Benannt nach einer historischen Festungsanlage, heute Teil des südwestlichen Ballungsraums Teheran.
Nasimshahr
Schnell wachsende Vorstadt. Geplante Wohnstadt südlich Teherans, in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen.
Golestan
Wohnvorort im Großraum Teheran. Ruhiger Wohnvorort im Nordwesten des Großraums Teheran mit guter Anbindung an die Hauptstadt.
Andisheh
Moderne Planstadt westlich Teherans. In den 1990er Jahren als Entlastungsstadt für Teheran geplant, heute mit über 100.000 Einwohnern.
Robat Karim
Südlicher Vorort & Industriegebiet. Wichtiger Logistik- und Industriestandort nahe dem Imam-Khomeini-Flughafen.
Provinz 2
Provinz Razavi Khorasan
Razavi Khorasan im Nordosten Irans ist das religiöse Zentrum des schiitischen Islams. Die Provinzhauptstadt Mashhad beherbergt das Heiligtum des Imam Reza – eine der meistbesuchten Pilgerstätten der Welt mit jährlich über 20 Millionen Besuchern. Diese religiöse Bedeutung macht die Region zu einem wichtigen wirtschaftlichen Knotenpunkt für den Pilger- und Religiotstourismus.
Jenseits der spirituellen Dimension ist die Provinz auch landwirtschaftlich und industriell bedeutend. Safran, Baumwolle und Zuckerfabrikation prägen die Wirtschaft der ländlichen Gebiete. Neyshabur ist für seine historischen Ruinen und den berühmten Dichter Omar Khayyam bekannt.

Mashhad
Provinzhauptstadt, Religiöse Metropole, zweitgrößte Stadt Irans. Beherbergt das Heiligtum des Imam Reza, das jährlich über 20 Millionen Pilger anzieht und damit zu den meistbesuchten religiösen Stätten der Welt zählt.
Neyshabur
Historische Stadt, Geburtsort Khayyams. Geburtsort des Dichters und Mathematikers Omar Khayyam sowie des Mystikers Attar, einst eine der bedeutendsten Städte der islamischen Welt.
Torbat-e Heydarieh
Traditionelle Safranregion. Liegt im Herzen der wichtigsten Safrananbauregion Irans, einem der weltweit größten Safranproduzenten.
Torbat-e Jam
Historische Stadt mit bedeutendem Sufi-Schrein. Beherbergt den Schrein des Sufi-Heiligen Ahmad-e Jam aus dem 12. Jahrhundert, ein bedeutendes Pilgerziel in der Region.

Sabzevar
Universitäts- und Handelszentrum. Wichtiges Bildungszentrum mit einer der ältesten Universitäten der Region, bekannt für Philosophie und Wissenschaft.
Kashmar
Weiteres Zentrum der Provinz. Bedeutendes Agrar- und Handelszentrum, bekannt für Weintrauben und Granatäpfel sowie historische Karawansereien.
Chenaran
Fruchtbare Landwirtschaftsregion. Liegt in einer der fruchtbarsten Ebenen Khorasans, bekannt für Getreide- und Zuckerrübenanbau.
Quchan
Grenzstadt & Landwirtschaftsregion im Norden. Nahe der turkmenischen Grenze gelegen, wichtiges Zentrum für Viehzucht und Getreideanbau im nördlichen Khorasan.
Provinz 3
Provinz Isfahan
Isfahan zählt zu den bedeutendsten Provinzen Irans – historisch, kulturell und industriell. Die Provinzhauptstadt gilt als eine der schönsten Städte der Welt und beherbergt mit dem Naqsh-e Jahan-Platz eines der größten historischen Stadtplätze der Erde, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Prächtige Safawidische Moscheen, Brücken und Paläste prägen das Stadtbild.
Gleichzeitig ist Isfahan ein modernes Industrie- und Technologiezentrum. Stahlwerke, Petrochemie und Textilproduktion machen die Provinz zu einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Irans. Kashan ist für seine berühmten Teppiche und Rosenöldestillation weltweit bekannt.

Isfahan
Provinzhauptstadt, Kulturelles Welterbe & Metropole. Beherbergt den Naqsh-e Jahan-Platz (UNESCO-Weltkulturerbe), einen der größten historischen Stadtplätze der Welt, umgeben von safawidischen Meisterwerken der Architektur.

Kashan
Teppiche & Rosenöl. Weltberühmt für seine handgeknüpften Teppiche und die Rosenöldestillation in Qamsar; die historischen Kaufmannshäuser der Stadt zählen zu den schönsten Irans.
Shahreza
Historische Stadt & Agrarregion. Wichtiges Agrarzentrum südlich Isfahans, bekannt für Weintrauben, Granatäpfel und historische Karawansereien.
Homayunshahr
Industriestadt westlich Isfahans. Heute als Khomeyni Shahr bekannt, ein bedeutendes Industrie- und Wohnzentrum im westlichen Ballungsraum Isfahans.

Najafabad
Industrie & Satellitenstädte. Wichtiges Industriezentrum westlich Isfahans mit Betrieben der Elektronik-, Textil- und Lebensmittelindustrie.
Shahin Shahr
Automobilindustrie & Wohnstadt. Heimat bedeutender Automobilzulieferer und Industriebetriebe, zugleich moderner Wohnvorort im Norden Isfahans.
Sedeh
Industrie- & Handelszentrum. Kleines aber wachsendes Industrie- und Handelszentrum im Umland Isfahans.
Falavarjan
Landwirtschaft & Textil. Bekannt für Textilproduktion und fruchtbare Landwirtschaft entlang des Zayandeh-Flusses.
Provinz 4
Provinz Fars
Fars ist die historische Kernregion Persiens und der Ursprungsort der achämenidischen Zivilisation. Die Ruinen von Persepolis, der Zeremonialhauptstadt des Persischen Reiches, liegen in dieser Provinz und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die kulturelle und identitätsstiftende Bedeutung von Fars für die gesamte iranische Nation ist kaum zu überschätzen.
Shiraz, die Provinzhauptstadt, ist als Stadt der Dichter, Rosen und des Weins berühmt – Hafez und Saadi, zwei der größten persischen Lyriker, sind hier begraben. Wirtschaftlich spielen Landwirtschaft, Tourismus und petrochemische Industrie eine wichtige Rolle. Die Region produziert bedeutende Mengen an Weizen, Baumwolle und Zitrusfrüchten.

Shiraz
Provinzhauptstadt, Kulturzentrum, ca. 1,9 Mio. Einwohner. Stadt der Dichter Hafez und Saadi, deren Mausoleen wichtige Pilgerziele sind. Ausgangspunkt für Besuche der Ruinen von Persepolis, der Zeremonialhauptstadt des Persischen Reiches.
Marvdasht
Nahe Persepolis, Agrarregion. Liegt in unmittelbarer Nähe zu Persepolis (UNESCO-Weltkulturerbe) und ist zugleich ein bedeutendes Zentrum für Getreide- und Zuckerrübenanbau.
Kazerun
Historische Stadt & Sassanidische Stätten. Nahe der sassanidischen Reliefstätte Bishapur gelegen, einer der bedeutendsten archäologischen Stätten der Sassanidenzeit.
Lar
Handelsstadt & Kulturzentrum im Süden. Historische Handelsstadt im Süden der Provinz, bekannt für ihre traditionelle Architektur und als Ausgangspunkt für den Persischen Golf.

Jahrom
Historische Handelsstadt im Süden. Wichtiges Agrarzentrum bekannt für Datteln, Zitrusfrüchte und Henna-Anbau, mit einer langen Geschichte als Karawanenstation.
Fasa
Landwirtschaft & Granatäpfelm Pfirsiche, Zitrusfrüchte. Fruchtbare Ebenenstadt mit bedeutendem Obstanbau, insbesondere Granatäpfel und Pfirsiche, sowie einer historischen Zitadelle.
Darab
Historische Stadt & Agrarregion. Antike Stadt mit Überresten aus der Achämenidenzeit, umgeben von fruchtbaren Ebenen mit Getreide- und Obstanbau.
Neyriz
Salzsee & Naturlandschaft. Liegt am Rande des Bakhtegan-Sees, einem wichtigen Feuchtgebiet und Vogelschutzgebiet, bekannt für seine einzigartige Naturlandschaft.
Provinz 5
Provinz Khuzestan
Khuzestan ist Irans ölreichste Region und wirtschaftlich von enormer nationaler Bedeutung. Die Provinz beherbergt den Großteil der iranischen Erdölreserven sowie wichtige petrochemische Anlagen, die den Staatshaushalt maßgeblich finanzieren. Ahvaz, die Provinzhauptstadt, liegt am Fluss Karun und ist ein bedeutendes Industrie- und Handelszentrum.
Historisch war Khuzestan Zentrum der elamitischen Zivilisation. Städte wie Shushtar mit ihren historischen Wasseranlagen (UNESCO-Weltkulturerbe) und Abadan mit seiner Raffineriegeschichte prägen das vielfältige Erbe der Region. Die Provinz ist auch ethnisch divers – arabischsprachige Bevölkerung, Luren und Perser leben hier nebeneinander.

Ahvaz
Provinzhauptstadt, Industriemetropole am Karun; größte Stadt Khuzestans, wichtiges Wirtschafts- und Verwaltungszentrum mit über 1 Mio. Einwohnern
Abadan
Historische Raffinerie-Stadt; Heimat der ältesten Ölraffinerie des Nahen Ostens (1912) und stark vom Iran-Irak-Krieg geprägt
Mahshahr
Industrie & Petrochemie; Standort des größten petrochemischen Sonderwirtschaftszone Irans und wichtiger Exportknotenpunkt
Khorramshahr
Kriegsgeschichte & Hafenstadt; im Iran-Irak-Krieg (1980–88) fast vollständig zerstört und wiederaufgebaut, Symbol des nationalen Widerstands
Masjed Soleyman
Erste Ölquelle Irans & Industriestadt; hier wurde 1908 erstmals Öl im Nahen Osten kommerziell gefördert, ein historischer Meilenstein der Energiegeschichte
Bandar Shahpur
Historischer Hafenname vor 1979 (heute: Bandar-e Imam Khomeyni), wichtiger Exporthafen am Persischen Golf

Dezful
Historische Grenzstadt; eine der ältesten bewohnten Städte Irans mit einer antiken Brücke aus sassanidischer Zeit
Shushtar
UNESCO-Wasseranlagen & Geschichte; das historische Bewässerungssystem aus dem 3. Jh. n. Chr. steht seit 2009 auf der UNESCO-Welterbeliste
Izeh
Antike Felsreliefs & Natur; bekannt für elamitische und sassanidische Felsreliefs sowie die umliegende Berglandschaft des Zagros-Gebirges
Behbahan
Historische Stadt & Agrarregion; liegt im fruchtbaren Tal des Marun-Flusses, bekannt für Landwirtschaft und historische Karawanenrouten
Provinz 6
Provinz Ost-Aserbaidschan
Ost-Aserbaidschan im Nordwesten Irans ist eine industrie- und kulturstarke Region mit aserbaidschanisch-türkischer Bevölkerungsmehrheit. Tabriz, die Provinzhauptstadt, ist eine der bedeutendsten Metropolen des Landes und blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte als Handelszentrum zurück. Der historische Basar von Tabriz gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als einer der größten überdachten Märkte der Welt.
Industriell ist die Provinz stark in den Bereichen Automobil, Maschinenbau, Petrochemie und Textilherstellung. Die geografische Nähe zur Türkei und Aserbaidschan macht die Region zu einem wichtigen Grenz- und Transitstandort. Kulturell prägt das aserbaidschanische Erbe Sprache, Musik und Brauchtum der Bevölkerung.

Tabriz
Provinzhauptstadt, Industriemetropole, UNESCO-Basar, ca. 1,7 Mio. Einwohner. Der historische Basar von Tabriz (UNESCO-Weltkulturerbe) gilt als einer der größten überdachten Märkte der Welt; die Stadt war mehrfach Hauptstadt Irans und ist heute wichtigstes Industriezentrum des Nordwestens.
Maragheh
Historisches Astronomiezentrum. Beherbergte im 13. Jahrhundert das berühmte Observatorium des Astronomen Nasir al-Din Tusi, eines der bedeutendsten Wissenschaftszentren der islamischen Welt.
Marand
Grenz- und Handelsstädte. Wichtige Grenz- und Transitstadt nahe der Türkei und Aserbaidschan, bekannt für Weintrauben und als historischer Karawanenort.
Ahar
Historische Stadt & Kupferbergbau. Bekannt für bedeutende Kupfervorkommen in der Umgebung sowie als Geburtsort des Sufi-Dichters Shabestari aus dem 13. Jahrhundert.
Bonab
Handels- & Industriestadt. Wichtiges Handels- und Industriezentrum am Ufer des Urmia-Sees, bekannt für Textilproduktion und Lebensmittelverarbeitung.
Provinz 7
Provinz Mazandaran
Mazandaran am Kaspischen Meer zählt zu den dicht besiedelten und landschaftlich reizvollsten Provinzen Irans. Das gemäßigte, feuchte Klima macht die Region zum landwirtschaftlichen Garten Irans – Reis, Tee, Zitrusfrüchte und Oliven gedeihen hier in Fülle. Die Wälder am Südufer des Kaspischen Meeres sind ökologisch einzigartig in der sonst trockenen Region.
Tourismus spielt eine zunehmend wichtige Rolle: Städter aus Teheran und anderen Metropolen besuchen die Küstenregion als beliebtes Naherholungsziel. Sari, die Provinzhauptstadt, und Babol sind bedeutende Verwaltungs- und Handelszentren, während Noshahr als Hafenstadt fungiert.

Sari
Provinzhauptstadt und Verwaltungszentrum. Älteste Stadt Mazandarans mit über 2.000 Jahren Geschichte, heute wichtiges Verwaltungs-, Bildungs- und Handelszentrum der Kaspikregion.
Babol
Wichtige Universitätsstadt. Zweitgrößte Stadt der Provinz mit einer renommierten technischen Universität, bekannt für Holzverarbeitung und Agrarhandel.
Amol
Historische Stadt am Haraz-Fluss. Eine der ältesten Städte Mazandarans, gelegen am Haraz-Fluss am Fuße des Elburs-Gebirges, bekannt für Reisanbau und historische Moscheen.
Shahi
Industrie- und Textilstadt. Heute als Qaemshahr bekannt, eines der wichtigsten Textil- und Industriezentren Nordiran mit bedeutenden Baumwollspinnereien.
Behshahr
Industriestadt & Kaspikküste. Wichtiger Industriestandort an der Kaspikküste, bekannt für Lebensmittelverarbeitung und als Ausgangspunkt für den Hyrcanian-Wald (UNESCO-Weltnaturerbe).

Noshahr
Hafenstadt & Touristikzentrum am Kaspischen Meer. Wichtigster Hafen Mazandarans am Kaspischen Meer, zugleich beliebtes Urlaubsziel für Iraner aus dem Landesinneren.
Chalous
Bergstraße & Erholungsort im Alborz-Gebirge. Berühmt für die malerische Chalous-Bergstraße, die Teheran mit der Kaspikküste verbindet und als eine der schönsten Straßen Irans gilt.
Ramsar
Bekannt für heiße Quellen & Feuchtgebiete-Konvention. Namensgeber der internationalen Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten (1971), bekannt für heiße Quellen und luxuriöse Kaspikhotels.
Babolsar
Küstenstadt & Universitätsstandort am Kaspischen Meer. Heimat einer der ältesten Universitäten Mazandarans, beliebter Badeort mit breiten Sandstränden am Kaspischen Meer.
Provinz 8
Provinz West-Aserbaidschan
West-Aserbaidschan grenzt an die Türkei, den Irak und die Republik Aserbaidschan und ist eine ethnisch und kulturell vielfältige Grenzregion. Der Urmia-See, einst einer der größten Salzseen der Welt, liegt im Herzen der Provinz – sein dramatischer Rückgang durch Klimawandel und übermäßige Wasserentnahme ist eines der gravierendsten ökologischen Probleme der Region.
Die Bevölkerung umfasst aserbaidschanische Türken, Kurden und Assyrer, was die kulturelle Vielfalt widerspiegelt. Urmia, die Provinzhauptstadt, ist ein wichtiges Handelszentrum. Mahabad hat historische Bedeutung als ehemaliges Zentrum der Republik Mahabad (1946). Landwirtschaft, insbesondere Obstanbau, ist ein zentraler Wirtschaftszweig.

Urmia
Provinzhauptstadt, nahe dem Urmia-See. Zweitgrößte Stadt Nordwestirans, liegt am Westufer des schrumpfenden Urmia-Salzsees; bekannt für Obstanbau, insbesondere Äpfel und Weintrauben.
Khoy
Grenzstadt zur Türkei. Wichtige Grenz- und Handelsstadt nahe der türkischen Grenze, historisch bedeutsam als Knotenpunkt auf der Seidenstraße.
Mahabad
Historisches kurdisches Zentrum. 1946 kurzzeitig Hauptstadt der kurzlebigen Republik Mahabad, dem ersten kurdischen Staat der Neuzeit; bis heute kulturelles Zentrum der Kurden in Iran.
Bukan
Weitere Städte der Provinz. Wichtiges Handelszentrum im Süden der Provinz, bekannt für Landwirtschaft und als Knotenpunkt zwischen kurdischen und aserbaidschanischen Siedlungsgebieten.
Miandoab
Landwirtschaft & Urmia-Seenähe. Fruchtbare Agrarstadt am Südende des Urmia-Sees, bekannt für Getreide-, Obst- und Gemüseanbau sowie Fischerei.
Provinz 9
Provinz Kerman
Kerman ist mit Abstand eine der flächengrößten Provinzen Irans und zeichnet sich durch seine rohstoffreiche Wirtschaft aus. Die Region beherbergt bedeutende Kupfer-, Eisenerz- und Kohlevorkommen. Die Kupfermine Sarcheshmeh bei Rafsanjan gilt als eine der größten der Welt und ist ein zentraler Pfeiler der iranischen Bergbauindustrie.
Die Provinzhauptstadt Kerman ist bekannt für ihre historischen Paläste, Moscheen und die traditionelle Teppichweberei. Bam, bekannt für seine gleichnamige Zitadelle (UNESCO-Weltkulturerbe), wurde 2003 durch ein verheerendes Erdbeben schwer beschädigt und wird seitdem wiederaufgebaut. Jiroft hat archäologische Bedeutung als mögliche Wiege einer frühen Zivilisation.

Kerman
Provinzhauptstadt, Teppich & Geschichte. Weltberühmt für seine handgeknüpften Teppiche (Kerman-Teppiche) und beherbergt bedeutende historische Stätten wie den Ganjali-Khan-Komplex und die Jameh-Moschee aus dem 14. Jahrhundert.
Bam
UNESCO-Zitadelle & Erdbeben. Die Arg-e Bam (Zitadelle von Bam) ist die größte Lehmziegelburg der Welt (UNESCO-Weltkulturerbe); 2003 wurde die Stadt durch ein Erdbeben der Stärke 6,6 fast vollständig zerstört und seitdem wiederaufgebaut.
Jiroft
Archäologie & frühe Zivilisation. Archäologische Funde deuten auf eine der ältesten Zivilisationen der Welt hin (ca. 3000 v. Chr.), die möglicherweise der Ursprung der Jiroft-Kultur war.
Shahr-e Babak
Historische Stadt & Kupferregion. Liegt nahe der weltgrößten Kupfermine Sarcheshmeh und hat historische Bedeutung als Geburtsort der Sassanidendynastie.

Sirjan
Industrie- und Bergbaustandort. Wichtiges Industrie- und Bergbauzentrum mit bedeutenden Eisenerz- und Kohlevorkommen sowie einer der größten Stahlwerke Irans.
Rafsanjan
Heimat der Sarcheshmeh-Kupfermine. Sitz der Sarcheshmeh-Kupfermine, einer der größten Kupferminen der Welt, und zugleich bekannt für den weltgrößten Pistazienanbau.
Kahnuj
Südliche Grenzregion & Agrarstadt. Wichtiges Agrarzentrum im tropisch-warmen Süden der Provinz, bekannt für Datteln, Zitrusfrüchte und Mangos.
Provinz 10
Provinz Alborz
Alborz ist die jüngste und kleinste Provinz Irans, 2010 von der Provinz Teheran abgetrennt. Trotz ihrer geringen Fläche zählt sie zu den am dichtesten besiedelten Regionen des Landes. Die Provinzhauptstadt Karaj ist mit über 1,6 Millionen Einwohnern eine der bevölkerungsreichsten Städte Irans und funktioniert als westliche Satellitenstadt der Hauptstadt.
Die Nähe zu Teheran und das gute Verkehrsnetz machen Alborz zu einem attraktiven Industrie- und Wohnstandort. Zahlreiche Industriebetriebe, Lagerhäuser und Produktionsstätten haben sich in der Region angesiedelt. Das Elburs-Gebirge bietet zudem Möglichkeiten für Wintersport und Naturtourismus.

Karaj
Provinzhauptstadt, ca. 1,6 Mio. Einwohner. Viertgrößte Stadt Irans, als westliche Satellitenstadt Teherans stark gewachsen; wichtiger Industrie- und Logistikstandort mit zahlreichen Produktionsbetrieben.
Fardis
Schnell wachsende Vorstadt. Einer der am schnellsten wachsenden Vororte im Großraum Karaj, geprägt von Wohnkomplexen und kleinen Gewerbebetrieben.
Mohammadshahr
Wohnvorort im Großraum Karaj. Dicht besiedelter Wohnvorort westlich von Karaj mit guter Verkehrsanbindung an die Hauptstadtregion.

Nazarabad
Industriestandort westlich von Karaj. Wichtiger Industriestandort mit Betrieben der Lebensmittel-, Chemie- und Maschinenbauindustrie, gut an die Autobahn Teheran–Qazvin angebunden.
Hashtgerd
Neue Industriestadt. Geplante Industriestadt mit einer der größten Sonderwirtschaftszonen der Region, Standort zahlreicher Produktions- und Lagerbetriebe.
Kamal Shahr
Wachsende Satellitenstadt nahe Karaj. Schnell wachsende Wohnstadt im Umland von Karaj, bevorzugter Wohnort für Pendler in die Hauptstadtregion.
Provinz 11
Provinz Gilan
Gilan ist Irans grüne Küstenperle am Kaspischen Meer. Das humid-subtropische Klima beschert der Region üppige Vegetation, ausgedehnte Wälder und ertragreiche Landwirtschaft. Reis ist das wichtigste landwirtschaftliche Produkt, gefolgt von Tee – Gilan ist das Hauptanbaugebiet für iranischen Tee. Die malerische Landschaft zwischen Meer und Bergen zieht zudem viele Touristen an.
Rasht, die Provinzhauptstadt, ist als kulinarische Hauptstadt Irans bekannt und wurde von der UNESCO als Kreativstadt der Gastronomie ausgezeichnet. Die Stadt Bandar E Pahlavi ist der wichtigste iranische Hafen am Kaspischen Meer und ein bedeutender Handelsstandort. Die Region gilt als kulturell eigenständig mit ausgeprägter gilakischer Identität.

Rasht
Provinzhauptstadt, UNESCO-Kreativstadt der Gastronomie. Größte Stadt an der Kaspikküste, 2015 von der UNESCO als Kreativstadt der Gastronomie ausgezeichnet; bekannt für die vielfältige gilakische Küche mit Reis, Fisch und frischen Kräutern.

Bandar-e Pahlavi
Wichtigster Kaspischer Hafen Irans. Heute als Bandar-e Anzali bekannt, der bedeutendste Handels- und Fischereihafen Irans am Kaspischen Meer mit einer einzigartigen Lagunenlandschaft.
Lahijan
Tee- und Reisregionen der Provinz. Bekannt als Zentrum des iranischen Teeanbaus; die hügeligen Teeplantagen rund um die Stadt zählen zu den malerischsten Landschaften Gilans.
Langarud
Reisanbau & Kaspikküste. Wichtiges Agrarzentrum an der Kaspikküste, bekannt für Reisanbau und als Geburtsort des Dichters Nima Yushij, Begründer der modernen persischen Lyrik.
Rudsar
Tee & Zitrusfrüchte. Kleines Küstenstädtchen bekannt für Tee- und Zitrusfrüchteanbau sowie als beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge in die bewaldeten Hügel Gilans.
Provinz 12
Provinz Kermanshah
Kermanshah im westlichen Iran ist eine Region von außerordentlicher historischer Tiefe und strategischer Lage. Das Behistun-Denkmal – eine der wichtigsten altpersischen Inschriften des Königs Darius I. – liegt in dieser Provinz und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Region war über Jahrtausende ein Knotenpunkt zwischen Mesopotamien und dem iranischen Hochplateau.
Die Bevölkerung ist überwiegend kurdisch und schiitisch-islamisch geprägt. Kermanshah ist eine bedeutende Handels- und Industriestadt mit petrochemischen Anlagen und Agrarbetrieben. Die Provinz grenzt an den Irak, was ihr besondere geopolitische Bedeutung verleiht. Islamabad-e Gharb und Sonqor sind wichtige Regionalzentren.

Kermanshah
Provinzhauptstadt, ca. 950.000 Einwohner. Wichtigstes Wirtschafts- und Kulturzentrum Westirans, bekannt für petrochemische Industrie und als Ausgangspunkt für das UNESCO-Weltkulturerbe Behistun.
Shahabad
Regionaler Handelsknotenpunkt. Heute als Islamabad-e Gharb bekannt, wichtiges Handelszentrum im Osten der Provinz mit bedeutender Landwirtschaft und Viehzucht.
Sonqor
Ländliche Regionalzentren. Kleines Regionalzentrum im Norden der Provinz, bekannt für Landwirtschaft und als Ausgangspunkt für die Berglandschaft des Zagros.
Javanrud
Kurdische Grenzstadt & Natur. Malerische Bergstadt nahe der irakischen Grenze, bekannt für ihre kurdische Kultur, traditionelle Trachten und die umliegende Zagros-Berglandschaft.
Sarpol-e Zahab
Grenzstadt zum Irak, bekannt durch das Erdbeben 2017. 2017 durch ein Erdbeben der Stärke 7,3 schwer getroffen, das über 600 Todesopfer forderte; die Stadt liegt an einem wichtigen Grenzübergang zum Irak.
Provinz 13
Provinz Hormozgan
Hormozgan ist Irans wichtigste Hafen- und Handelsprovinz am Persischen Golf und der Straße von Hormuz – einer der strategisch bedeutsamsten Meerengen der Welt. Bandar Abbas ist der größte und wichtigste Seehafen Irans und Drehscheibe für den gesamten Außenhandel des Landes. Durch die Straße von Hormuz fließt ein erheblicher Teil des globalen Erdölhandels.
Die Insel Qeshm ist die größte Insel des Persischen Golfs und beherbergt eine Freihandelszone, die ausländische Investitionen anzieht. Die Region ist zudem für ihre einzigartige Küstenlandschaft, Mangroven und die bunten traditionellen Dhow-Boote bekannt. Minab ist ein bedeutendes Agrar- und Fischereizentrum.

Bandar Abbas
Provinzhauptstadt, Größter Seehafen Irans, strategischer Knotenpunkt. Über 90 % des iranischen Seehandels laufen über diesen Hafen; die Stadt liegt strategisch an der Straße von Hormuz, durch die täglich Millionen Barrel Öl transportiert werden.
Qeshm
Größte Insel am Persischen Golf, Freihandelszone. Mit 1.491 km² die größte Insel des Persischen Golfs; die Freihandelszone zieht ausländische Investitionen an, und der Qeshm-Geopark ist UNESCO-anerkannt.
Minab
Fischerei und Küstenhandel. Bekannt für seinen bunten Donnerstagmarkt, auf dem Frauen traditionelle bunte Masken (Burqa) tragen; wichtiges Zentrum für Fischerei und Dattelanbau.
Bandar Lengeh
Handelshafen & Perlenfischerei. Historisch bedeutsamer Handelshafen mit langer Tradition in der Perlenfischerei und dem Handel mit der arabischen Halbinsel.
Kish
Freihandelszone & Touristik-Insel im Persischen Golf. Beliebtes Touristenziel mit Freihandelszone, Korallenriffen und modernen Einkaufszentren; visumfrei für viele Nationalitäten zugänglich.
Provinz 14
Provinz Golestan
Golestan im Norden Irans ist eine landwirtschaftlich geprägte Region mit großer ökologischer Vielfalt. Die Provinz erstreckt sich von den Ausläufern des Elburs-Gebirges bis zu den Ebenen an der turkmenischen Grenze. Der Golestan-Nationalpark ist eines der ältesten und artenreichsten Schutzgebiete Irans und Heimat des Kaspischen Tigers (heute ausgestorben) und anderer seltener Tierarten.
Die Bevölkerung ist ethnisch gemischt: Turkmenen, Perser und Kasachen leben in der Region. Gorgan, die Provinzhauptstadt, ist ein wichtiges Verwaltungs- und Bildungszentrum. Gonbad-e Kavus ist bekannt für seinen gleichnamigen Turm – einen der höchsten Backsteintürme der Welt (UNESCO-Weltkulturerbe). Landwirtschaft mit Weizen, Baumwolle und Raps dominiert die Wirtschaft.

Gorgan
Provinzhauptstadt & Verwaltungszentrum. Historisch bekannt als Jurjan, eine der ältesten Städte Nordostiran; heute wichtiges Bildungs- und Verwaltungszentrum mit Zugang zum Golestan-Nationalpark.
Gonbad-e Kavus
UNESCO-Welterbeturm. Beherbergt den Gonbad-e Qabus-Turm (1006 n. Chr.), mit 72 Metern einer der höchsten Backsteintürme der Welt und seit 2012 UNESCO-Weltkulturerbe.
Aliabad-e Katul
Agrarregion im Zentrum. Wichtiges Agrarzentrum im Herzen der Provinz, bekannt für Getreide-, Baumwoll- und Rapsanbau in den fruchtbaren Ebenen Golestans.
Bandar Torkaman
Kaspischer Hafen. Wichtiger Fischereihafen am Kaspischen Meer, Heimat der turkmenischen Bevölkerung der Region und bekannt für traditionelle Teppichweberei und Kaviarproduktion.
Provinz 15
Provinz Lorestan
Lorestan ist eine bergige Provinz im westlichen Iran mit einer tief verwurzelten nomadischen und traditionellen Lebensweise. Die Region ist Heimat des lurischen Volkes, bekannt für ihre einzigartige Musik, das Lur-Instrument (Dotar) und kunstvolle Metallarbeiten. Archäologisch ist Lorestan durch die berühmten Luristan-Bronzen bekannt, die auf das 2. und 1. Jahrtausend v. Chr. datieren.
Khorramabad, die Provinzhauptstadt, liegt malerisch in einer engen Schlucht des Zagros-Gebirges und beherbergt die imposante Falak-ol-Aflak-Festung. Borujerd ist ein wichtiges Handels- und Bildungszentrum. Die Provinz leidet unter wirtschaftlicher Unterentwicklung, hat aber großes Potenzial im Öko- und Kulturtourismus.

Khorramabad
Provinzhauptstadt, Festung Falak-ol-Aflak
Liegt malerisch in einer engen Schlucht des Zagros-Gebirges; die Falak-ol-Aflak-Festung aus sassanidischer Zeit thront über der Stadt und ist eines der eindrucksvollsten Bauwerke Westirans
Borujerd
Industrie- und Bildungszentrum
Zweitgrößte Stadt der Provinz mit einer renommierten Universität; bekannt für Teppichweberei und als historisches Handelszentrum auf der Route zwischen Isfahan und Kermanshah
Dorud
Bergstadt mit Skigebiet
Liegt am Fuße des Zagros-Gebirges und ist Ausgangspunkt für das Skigebiet Chelgerd; wichtiger Eisenbahnknotenpunkt auf der Strecke Teheran–Ahvaz
Aligudarz
Traditionelles Regionszentrum
Kleines Regionalzentrum bekannt für Viehzucht und Nomadentradition; die umliegende Berglandschaft bietet Potenzial für Ökotourismus
Kuhdasht
Landwirtschaftsstadt & Regionalzentrum im Zagros-Gebirge
Wichtiges Agrarzentrum im Nordwesten der Provinz, bekannt für Getreide- und Obstanbau sowie als Ausgangspunkt für die Naturlandschaft des Zagros
Provinz 16
Provinz Sistan und Belutschistan
Sistan und Belutschistan ist die flächengrößte Provinz Irans, aber zugleich eine der ärmsten und dünn besiedelten Regionen des Landes. Die Provinz grenzt an Pakistan und Afghanistan, was ihr eine besondere geopolitische Sensibilität verleiht. Schmuggel, Wasserknappheit und ethnische Spannungen sind zentrale Herausforderungen der Region.
Der Hamoun-See im Norden – einst ein wichtiges Feuchtgebiet – ist durch anhaltende Dürre und Flussumleitungen fast vollständig ausgetrocknet. Chabahar am Arabischen Meer ist der einzige ozeanische Hafen Irans und von strategischer Bedeutung für den Transithandel nach Afghanistan und Zentralasien. Die Bevölkerung ist überwiegend belutschisch-sunnitisch.

Zahedan
Provinzhauptstadt & regionales Zentrum. Größte Stadt Südostiran und wichtigstes Verwaltungszentrum der Region; liegt nahe der Dreiländergrenze Iran-Pakistan-Afghanistan und ist ein bedeutender Transitknotenpunkt.
Chabahar
Einziger ozeanischer Hafen Irans. Strategisch wichtiger Tiefwasserhafen am Arabischen Meer, der Iran direkten Zugang zum Indischen Ozean ermöglicht; von besonderer Bedeutung für den Transithandel nach Afghanistan und Zentralasien.
Zabol
Historische Stadt, Nahum-Hamoun-Region. Liegt am Rande des einst wasserreichen Hamoun-Sees, der durch Dürre fast vollständig ausgetrocknet ist; bekannt für den "Wind der 120 Tage" und die nahe gelegene Ruinenstadt Shahr-e Sukhteh (UNESCO-Weltkulturerbe).
Iranshahr
Städte im Belutschistan-Teil. Wichtiges Verwaltungs- und Handelszentrum im belutschischen Teil der Provinz, bekannt für Dattelanbau und als Knotenpunkt für den Grenzhandel mit Pakistan.
Saravan
Grenzstadt & Belutschistan-Region. Grenzstadt nahe Pakistan, bekannt für traditionelle belutschische Kultur, Handwerk und als Ausgangspunkt für die Wüstenlandschaft Südostiran.
Provinz 17
Provinz Markazi
Markazi – auf Deutsch „die zentrale Provinz" – liegt im Herzen Irans und ist trotz ihrer geringen Größe industriell hochbedeutend. Die Provinzhauptstadt Arak ist eines der wichtigsten Industriezentren des Landes mit bedeutenden Rüstungs-, Petrochemie- und Maschinenbetrieben. Die Region verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur und ist Verkehrsknotenpunkt zwischen Teheran und dem Süden.
Saveh ist bekannt für seinen Granatapfelanbau und historische Karawansereien. Die Provinz spielt auch eine Rolle in der Nuklearindustrie Irans – in Arak befindet sich ein schwerer Wasserreaktor. Insgesamt prägt industrielle Produktion das wirtschaftliche Profil der Region stärker als Landwirtschaft oder Tourismus.

Arak
Provinzhauptstadt & Industriezentrum. Eines der wichtigsten Industriezentren Irans mit bedeutenden Rüstungs-, Petrochemie- und Maschinenbetrieben; beherbergt auch einen schweren Wasserreaktor als Teil des iranischen Nuklearprogramms.
Saveh
Landwirtschaft & Granatäpfel. Bekannt für seinen hochwertigen Granatapfelanbau und historische Karawansereien; liegt an der alten Handelsroute zwischen Teheran und Isfahan.
Khomein
Geburtsort Ayatollah Khomeinis. Geburtsort des Gründers der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Ruhollah Khomeini (1902); das Geburtshaus ist heute ein Museum und Pilgerziel.
Delijan
Historische Karawanenstadt. Historische Stadt an der alten Karawanenroute, bekannt für traditionelle Architektur und als Ausgangspunkt für die Naturlandschaft des Zentralplateaus.
Mahallat
Bekannt für Blumenanbau. Irans wichtigstes Zentrum für Blumenanbau und -handel, insbesondere Rosen und Zierpflanzen; bekannt auch für heiße Quellen in der Umgebung.
Tafresh
Bergregion & Kulturerbe. Kleines Bergstädtchen mit bedeutendem historischen Erbe, bekannt für traditionelle Architektur und als Geburtsort mehrerer iranischer Gelehrter.
Ashtian
Kleinstadtregion im Zentralplateau. Ruhiges Regionalzentrum im Zentralplateau, bekannt für Landwirtschaft und als Heimat traditioneller Handwerkskunst.
Provinz 18
Provinz Qom
Qom ist das religiöse Herz des schiitischen Islams in Iran und beherbergt das Heiligtum der Fatimah Ma'sumah, Schwester des achten Imams. Die Stadt ist Sitz der wichtigsten schiitischen Religionsgelehrten und Ausbildungszentrum für Tausende von Theologiestudenten aus der ganzen islamischen Welt.
Politisch hat Qom enormen Einfluss auf die Islamische Republik – viele führende Kleriker und Politiker stammen aus dieser Stadt. Wirtschaftlich wird die Provinz durch religiösen Tourismus und eine wachsende Industrie geprägt. Qom ist gleichzeitig ein wichtiger Standort der iranischen Nuklearanlage Fordow.

Qom
Provinzhauptstadt & Metropole Stadt der Provinz. Wichtigstes Zentrum der schiitischen Theologie weltweit, Sitz der bedeutendsten Religionsschulen (Hawza) und Ausbildungsort für Tausende Theologiestudenten aus aller Welt.
Khomein
Geburtsort Khomeinis. Geburtsort von Ayatollah Ruhollah Khomeini (1902), dem Gründer der Islamischen Republik Iran; das Geburtshaus ist heute ein Museum und Pilgerziel.

Saveh
Regionalzentren Markazi. Wichtiges Agrar- und Handelszentrum bekannt für Granatapfelanbau und historische Karawansereien an der alten Handelsroute zwischen Teheran und Isfahan.
Provinz 19
Provinz Qazvin
Qazvin, im Nordwesten des Landes gelegen, blickt auf eine reiche Geschichte als ehemalige Hauptstadt des Safawidischen Reiches zurück. Im 16. Jahrhundert war die Stadt politisches und kulturelles Zentrum Irans, bevor die Hauptstadt nach Isfahan verlegt wurde. Dieses Erbe ist noch heute in prächtigen Moscheen, Palästen und Basaren sichtbar.
Heute ist die Provinz eine wichtige Industrie- und Transitregion. Qazvin liegt an der Hauptverkehrsachse zwischen Teheran und dem Nordwesten des Landes. Bedeutende Branchen umfassen Lebensmittelverarbeitung, Textil und Maschinenbau. Takestan ist für seinen Weinanbau bekannt – einer der ältesten Weinbauregionen Irans. Abyek hat sich als Industriestandort entwickelt.

Qazvin
Ehemalige Safawidische Hauptstadt, ca. 430.000 Einwohner. Im 16. Jahrhundert unter Schah Tahmasp I. Hauptstadt des Safawidenreiches; beherbergt bedeutende historische Stätten wie den Ali-Qapu-Palast und die Jameh-Moschee sowie die nahe gelegene Alamut-Burg der Assassinen.
Takestan
Traditionelle Weinbauregion. Liegt in einer der ältesten Weinbauregionen Irans mit fruchtbaren Böden; bekannt für Weintrauben, Rosinen und Granatäpfel sowie historische Karawansereien.
Abyek
Wachsender Industriestandort. Schnell wachsender Industriestandort an der Autobahn Teheran–Qazvin, Heimat zahlreicher Produktionsbetriebe und Logistikzentren.
Alvand
Industriestadt & Wohnvorort nahe Qazvin. Wichtiger Industriestandort mit Betrieben der Metallverarbeitung und Maschinenbauindustrie, zugleich bevorzugter Wohnort für Pendler nach Qazvin.
Provinz 20
Provinz Yazd
Yazd liegt inmitten der zentraliranischen Wüste und gilt als eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Welt. Die charakteristische Lehmarchitektur, die labyrinthischen Gassen der Altstadt und die mächtigen Windtürme (Badgir) machten Yazd 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt ist auch ein Zentrum des Zoroastrismus – die in Iran verbliebene zoroastrische Gemeinschaft konzentriert sich vor allem hier.
Yazd ist bekannt für seine Seidenweberei, Süßwaren (besonders Qotab und Baqlava) und seine einzigartige Wasserwirtschaft mit dem historischen Qanat-System. Ardakan und Meybod sind historische Städte mit bedeutendem kulturellem Erbe. Die Region ist trocken, aber mit moderner Wasser­infra­struktur zunehmend landwirtschaftlich genutzt.

Yazd
Provinzhauptstadt, UNESCO-Weltkulturerbe, Zentrum des Zoroastrismus. 2017 als erste Lehmstadt der Welt in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen; die charakteristischen Windtürme (Badgir) sind ein einzigartiges vorislamisches Kühlsystem und Wahrzeichen der Stadt.
Ardakan
Historische Städte mit Qanat-Tradition. Eine der ältesten Städte der Provinz, bekannt für das historische Qanat-Bewässerungssystem und traditionelle Lehmarchitektur; Ausgangspunkt für die Wüstenlandschaft des Zentralplateaus.
Abarkuh
Historische Karawanenserei-Stadt. Beherbergt eine der ältesten Zypressen der Welt (Sarv-e Abarkuh, ca. 4.000 Jahre alt) sowie eine bedeutende Zitadelle aus dem 6. Jahrhundert.
Meybod
Historische Lehmstadt & Karawanserei. Beherbergt die Narin-Burg, eine der ältesten Lehmfestungen Irans, sowie eine historische Karawanserei aus der Safawidenzeit; bekannt für traditionelle Töpferei und Webkunst.
Provinz 21
Provinz Hamadan
Hamadan ist eine der ältesten Städte der Welt und entspricht dem antiken Ekbatana, der Sommerresidenz der Meder und Achämeniden. Die Geschichte der Region reicht über 3.000 Jahre zurück, und archäologische Funde bezeugen die Bedeutung dieser Stadt als politisches und kulturelles Zentrum Vorderasiens. Das Mausoleum Avicennas (Ibn Sinas), des bedeutendsten Philosophen und Mediziners Welt, befindet sich in Hamadan.
Die Provinz liegt im Zagros-Gebirge auf über 1.800 Metern Höhe, was ihr ein kaltes, schneereiche Winter beschert. Landwirtschaft (Getreide, Kartoffeln), Lederverarbeitung und Teppichweberei sind wichtige Wirtschaftszweige. Malayer ist ein weiteres Industriezentrum, während Nahavand historische Bedeutung als Schlachtort von 642 n. Chr. hat.

Hamadan
Provinzhauptstadt, Antikes Ekbatana, Avicenna-Mausoleum. Entspricht dem antiken Ekbatana, der Sommerresidenz der Meder und Achämeniden; das Mausoleum von Avicenna (Ibn Sina), dem bedeutendsten Philosophen und Arzt des Mittelalters, ist ein wichtiges Kulturziel
Malayer
Industrie- und Teppichzentrum. Wichtiges Industrie- und Handwerkszentrum bekannt für hochwertige Teppiche und Holzverarbeitung; Heimat einer bedeutenden Universität in der Region
Nahavand
Historische Schlachtstadt. Schauplatz der entscheidenden Schlacht von Nahavand (642 n. Chr.), in der die arabischen Truppen das Sassanidenreich endgültig besiegten und den Islam in Iran einführten
Tuyserkan
Traditionelles Handwerkszentrum. Bekannt für traditionelle Handwerkskunst, insbesondere Töpferei und Steinschnitzerei; beherbergt das Mausoleum des biblischen Propheten Habakuk
Provinz 22
Provinz Semnan
Semnan ist eine der größten Provinzen Irans nach Fläche, aber zugleich eine der am dünnsten besiedelten. Die Region erstreckt sich über das nördliche Zentralplateau Irans und umfasst Teile der Großen Salzwüste (Dasht-e Kavir). Das Klima ist extrem kontinental – heiße, trockene Sommer und kalte Winter prägen den Alltag.
Shahroud ist nach der Provinzhauptstadt Semnan das wichtigste Zentrum und Sitz einer renommierten Universität. Damghan ist eine der ältesten Städte Irans und beherbergt bedeutende historische Moscheen. Garmsar liegt strategisch an der Autobahn Teheran–Mashhad und hat sich zu einem Industrie- und Logistikstandort entwickelt.

Semnan
Provinzhauptstadt & Tor zur Dasht-e Kavir Wüste. Historische Stadt an der alten Seidenstraße, bekannt für ihre safawidische Architektur und als Ausgangspunkt für Expeditionen in die Große Salzwüste (Dasht-e Kavir).
Shahroud
Universitätsstadt & Astronomiezentrum. Heimat der renommierten Shahroud University of Technology; bekannt als "Tor zu Khorasan" und Ausgangspunkt für Besuche der historischen Stadt Bastam mit dem Bayazid-Bistami-Schrein.
Damghan
Eine der ältesten Städte Irans mit bedeutenden Moscheen. Entspricht dem antiken Hecatompylos, einer Hauptstadt der Parther; beherbergt die Tarik-Khane-Moschee, eine der ältesten Moscheen Irans aus dem 8. Jahrhundert.
Garmsar
Industrie- & Logistikstandort an der Autobahn Teheran–Mashhad. Strategisch günstig an der Hauptverkehrsachse zwischen Teheran und Mashhad gelegen; bekannt für Salzabbau und als Ausgangspunkt für die Wüstenlandschaft der Dasht-e Kavir.
Provinz 23
Provinz Ardabil
Ardabil im äußersten Nordwesten Irans ist eine Bergprovinz mit kaltem Klima und ausgeprägter aserbaidschanischer Kultur. Die Provinzhauptstadt Ardabil beherbergt den Schah-Safi-ad-Din-Schrein, ein UNESCO-Weltkulturerbe, der als Mausoleum des Begründers der Safawidendynastie von höchster historischer Bedeutung ist.
Die Region ist bekannt für ihre malerische Berglandschaft, heiße Quellen und den Sabalan-Vulkan (4.811 m). Meshginshahr und Khalkhal sind wichtige Regionalzentren. Parsabad liegt an der Grenze zu Aserbaidschan und Russland und ist ein Grenzknotenpunkt. Landwirtschaft und Viehzucht dominieren die Wirtschaft.

Ardabil
Provinzhauptstadt & UNESCO-Welterbe Schah-Safi-ad-Din-Schrein, Zentrum der Safawidendynastie. Der Schah-Safi-ad-Din-Schrein (UNESCO-Weltkulturerbe seit 2010) ist das Mausoleum des Gründers der Safawidendynastie und ein Meisterwerk islamischer Architektur mit einzigartigen Teppichen und Keramiken.
Parsabad
Grenzknotenpunkt nahe Aserbaidschan & Russland, wichtiges Agrarzentrum. Liegt in der fruchtbaren Moghan-Ebene nahe der Grenze zur Republik Aserbaidschan; wichtiges Zentrum für Getreide- und Zuckerrübenanbau sowie Viehzucht.
Meshgin Shahr
Regionalzentrum am Fuße des Sabalan-Vulkans, bekannt für heiße Quellen. Liegt am Fuße des erloschenen Sabalan-Vulkans (4.811 m), dem dritthöchsten Berg Irans; die heißen Quellen der Region sind ein beliebtes Ausflugsziel.
Provinz 24
Provinz Zanjan
Zanjan liegt im Nordwesten Irans zwischen den Provinzen Qazvin, Hamadan und Ardabil. Die Provinz ist sowohl landwirtschaftlich als auch industriell geprägt und verfügt über bedeutende Lagerstätten von Blei, Zink und anderen Metallen. Die Mine von Angouran gilt als eine der größten Zink- und Bleiminen der Welt.
Die Provinzhauptstadt Zanjan ist für ihre kunstvolle Messerherstellung und Knüpfteppiche bekannt. Soltaniyeh, ein kleines Städtchen in der Provinz, beherbergt das mächtige Mausoleum des Öljeitü-Khans aus dem 14. Jahrhundert – ein Meisterwerk Architektur und UNESCO-Weltkulturerbe. Abhar und Khorramdarreh sind weitere Wirtschaftszentren der Provinz.

Zanjan
Provinzhauptstadt, Messerkunst & Teppiche. Bekannt für seine jahrhundertealte Tradition der Messerherstellung (Chaqo-Messer) und handgeknüpfte Teppiche; die Altstadt beherbergt einen der ältesten Basare Nordwestirans.
Soltaniyeh
UNESCO-Mausoleum des Öljeitü-Khans. Das Mausoleum des Ilkhaniden-Herrschers Öljeitü (1302–1312) ist mit seiner 50 Meter hohen Kuppel eines der bedeutendsten Bauwerke der islamischen Architektur und seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe.
Abhar
Landwirtschaft und Industrie. Wichtiges Agrar- und Industriezentrum an der Hauptverkehrsachse zwischen Teheran und Tabriz, bekannt für Getreide- und Obstanbau sowie Lebensmittelverarbeitung.
Khorramdarreh
Wachsendes Regionalzentrum. Schnell wachsendes Regionalzentrum im Süden der Provinz, bekannt für Zementproduktion und als Knotenpunkt auf der Strecke zwischen Zanjan und Hamadan.
Provinz 25
Provinz Nord-Khorasan
Nord-Khorasan ist eine 2004 neu geschaffene Provinz im Nordosten Irans, nahe der Grenzen zu Turkmenistan und Afghanistan. Die Region ist überwiegend ländlich geprägt und wirtschaftlich weniger entwickelt. Bojnurd, die Provinzhauptstadt, ist das wichtigste Verwaltungs- und Bildungszentrum.
Die ethnische Zusammensetzung ist vielfältig: Kurden, Turkmenen und Khorasani-Türken leben in der Region nebeneinander. Shirvan und Esfarayen sind bedeutende Industriestandorte mit Zucker- und Textilfabriken. Jajarm ist für seine Nickelmine von wirtschaftlicher Bedeutung.

Bojnurd
Provinzhauptstadt & Verwaltungszentrum, Heimat vielfältiger Ethnien (Kurden, Turkmenen)
Wichtigstes Bildungs- und Verwaltungszentrum der Provinz mit einer Universität; die ethnische Vielfalt aus Kurden, Turkmenen und Khorasani-Türken prägt die lebendige Kulturszene der Stadt
Shirvan
Wichtiges Industriezentrum mit Zucker- und Textilfabriken
Zweitgrößte Stadt der Provinz mit bedeutenden Industrie- und Agrarbetrieben; bekannt für Zuckerproduktion aus Zuckerrüben und als Handelszentrum im Norden Khorasans
Jajarm
Bergbaustadt mit bedeutender Nickelmine, wirtschaftliches Zentrum der Region
Heimat einer der größten Nickelminen Irans sowie bedeutender Eisenerzvorkommen; die Bergbauindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt
Esfarayen
Industrie- und Textilzentrum mit Zucker- und Textilfabriken
Wichtiges Industrie- und Rüstungszentrum; bekannt für Textilproduktion und als Standort einer bedeutenden Rüstungsfabrik sowie für Zuckerrübenanbau in der Umgebung
Provinz 26
Provinz Süd-Khorasan
Süd-Khorasan ist eine dünn besiedelte Wüsten- und Bergprovinz im Südosten des Landes, die an Afghanistan grenzt. Die Region ist geografisch von der Wüste Dasht-e Lut geprägt – einer der heißesten und trockensten Stellen der Erde (UNESCO-Weltnaturerbe). Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft (Safran, Berberitzen, Baumwolle) und Bergbau.
Birjand, die Provinzhauptstadt, ist das kulturelle und administrative Zentrum der Region. Tabas, bekannt für seinen historischen Garten, wurde 1978 durch ein verheerendes Erdbeben fast vollständig zerstört. Ferdows ist ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum und Namensgeber des berühmten persischen Dichters.

Birjand
Provinzhauptstadt & kulturelles Zentrum, bekannt für Safrananbau und historische Festungen. Wichtigstes Bildungs- und Verwaltungszentrum Südkhorasans; die umliegende Region ist einer der bedeutendsten Safrananbaugebiete Irans, bekannt für hochwertige Qualität
Tabas
Historische Gartenstadt mit dem berühmten Golshan-Garten, 1978 durch schweres Erdbeben zerstört. 1978 durch ein Erdbeben der Stärke 7,4 fast vollständig zerstört, das über 25.000 Todesopfer forderte; der historische Golshan-Garten wurde wiederhergestellt und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel in der Wüste
Ferdows
Wichtiges Agrarzentrum, Namensgeber des persischen Dichters Ferdowsi. Benannt nach dem persischen Nationaldichter Ferdowsi; wichtiges Agrarzentrum bekannt für Safran, Berberitzen und Baumwolle in der ariden Landschaft Südkhorasans
Provinz 27
Provinz Buschehr
Buschehr liegt an der Nordküste des Persischen Golfs und ist eine der bedeutendsten Energie- und Hafenprovinzen Irans. In der gleichnamigen Provinzhauptstadt befindet sich das erste iranische Kernkraftwerk, das in den 2010er Jahren mit russischer Hilfe fertiggestellt wurde. Die Atomanlage hat Buschehr international bekannt gemacht und ist Symbol für Irans Ambitionen in der zivilen Kernenergie.
Der Hafen von Buschehr ist ein wichtiger Umschlagplatz für Waren im Persischen Golf. Borazjan ist ein wachsendes Industriezentrum mit petrochemischen Anlagen. Die Region ist für ihre tropisch-heiße Atmosphäre, üppige Mangrovenwälder und traditionelle arabisch-persische Küstenkultur bekannt. Die Wirtschaft stützt sich auf Fischerei, Petrochemie und Energieerzeugung.

Buschehr
Provinzhauptstadt, Hafenstadt & Kernkraftwerk. Heimat des ersten iranischen Kernkraftwerks, das 2011 mit russischer Hilfe in Betrieb genommen wurde; der historische Hafen war im 18. und 19. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum des Persischen Golfhandels.
Borazjan
Petrochemie & Industrie. Wichtiges Industrie- und Petrochemiezentrum im Norden der Provinz, bekannt für Verarbeitungsbetriebe und als Knotenpunkt für den Handel zwischen dem Golf und dem Landesinneren.
Dehdasht
Verwaltungszentrum im Norden. Hauptstadt des Landkreises Kohgiluyeh, wichtiges Verwaltungszentrum im nördlichen Teil der Provinz mit Zugang zu den Zagros-Bergen.
Kangan
Gasfeldregion am Golf. Liegt nahe dem South-Pars-Gasfeld, dem größten Erdgasfeld der Welt; wichtiger Standort für die iranische Gasindustrie am Persischen Golf.
Dashtestan
Landwirtschaftsregion & Historisches Zentrum am Persischen Golf. Fruchtbare Küstenregion bekannt für Dattel- und Zitrusfrüchteanbau; beherbergt historische Stätten aus der sassanidischen und islamischen Zeit.
Provinz 28
Provinz Ilam
Ilam ist eine kleine, aber strategisch wichtige Provinz im westlichen Iran an der Grenze zum Irak. Die Region ist überwiegend von Zagros-Bergketten durchzogen und wird von der lurisch-kurdischen Bevölkerung bewohnt. Die Provinz war während des Iran-Irak-Krieges (1980–1988) besonders stark betroffen und leidet bis heute an den Folgen des Konflikts.
Die Provinzhauptstadt Ilam ist ein bescheidenes Verwaltungs- und Handelszentrum. Dehloran und Mehran liegen nahe der irakischen Grenze und haben strategische Bedeutung für den Grenzverkehr. Die Wirtschaft basiert auf Erdöl, Viehzucht und beschränkter Landwirtschaft. Naturgasreserven bieten Entwicklungspotenzial.

Ilam
Provinzhauptstadt & Verwaltungszentrum, Handelszentrum im Zagros-Gebirge. Wichtigstes Verwaltungs- und Bildungszentrum der Provinz; liegt inmitten der Zagros-Berglandschaft und ist Ausgangspunkt für Besuche der antiken Felsreliefs und Naturschutzgebiete der Region.
Dehloran
Ölreiche Grenzregion zum Irak, strategisch wichtiger Wirtschaftsstandort. Liegt in einer der ölreichsten Regionen Westirans nahe der irakischen Grenze; die Erdölfelder der Umgebung sind ein wichtiger Beitrag zur iranischen Energiewirtschaft.
Mansorabad
Wichtiger Grenzübergang zum Irak, Pilgerroute nach Karbala & Nadschaf. Bedeutender Grenzübergang für iranische Pilger auf dem Weg zu den heiligen Stätten Karbala und Nadschaf im Irak; jährlich passieren Hunderttausende Pilger diesen Übergang.
Abdanan
Regionalzentrum mit Erdöl- und Erdgasvorkommen im Süden der Provinz. Wichtiges Regionalzentrum im Süden der Provinz mit bedeutenden Erdöl- und Erdgasvorkommen; die Energiewirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt.
Darreh Shahr
Historische Region mit antiken Felsreliefs aus der Sassanidenzeit. Bekannt für bedeutende sassanidische Felsreliefs und antike Stätten; liegt am Seymareh-Fluss, der eine der größten prähistorischen Erdrutschlandschaften der Welt geformt hat.
Provinz 29
Provinz Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad
Diese Gebirgsprovinz im Süden Irans ist eine der bevölkerungsärmsten und isoliertesten Regionen des Landes. Das raue Berggelände des Zagros-Gebirges dominiert die Landschaft. Die Bevölkerung, überwiegend aus den Lur-Volksgruppen bestehend, hat eine starke nomadische Tradition.
Yasuj ist die Provinzhauptstadt und wichtigstes urbanes Zentrum. Dogonbadan (auch Gachsaran) ist bedeutend wegen seiner Ölfelder. Die Region leidet unter mangelnder Infrastruktur und wirtschaftlicher Marginalisierung. Dennoch bietet die dramatische Berglandschaft Potenzial für Ökotourismus.

Yasuj
Provinzhauptstadt & wichtigstes urbanes Zentrum, umgeben von dramatischer Zagros-Berglandschaft, Ausgangspunkt für Ökotourismus. Liegt auf über 1.800 Metern Höhe inmitten der Zagros-Berglandschaft; die umliegenden Nationalparks und Naturschutzgebiete machen die Stadt zum wichtigsten Ausgangspunkt für Ökotourismus in der Region
Dogonbadan
Bedeutendes Ölfeld-Zentrum, einer der wichtigsten Erdölstandorte im Süden Irans. Heute als Gachsaran bekannt, Heimat eines der bedeutendsten Erdölfelder Irans; die Gachsaran-Ölraffinerie ist eine der größten des Landes und wichtiger Arbeitgeber der Region
Provinz 30
Provinz Chaharmahal und Bakhtiari
Chaharmahal und Bakhtiari ist eine Hochgebirgsprovinz im zentralwestlichen Iran, bekannt für ihre spektakuläre Zagros-Landschaft, kalte Sommer und schneereiche Winter. Die Provinz ist Heimat der Bakhtiari, einem der größten nomadischen Stammesverbände Irans, die für ihre saisonalen Wanderungen zwischen Sommer- und Winterweiden berühmt sind.
Shahrekord, die höchstgelegene Provinzhauptstadt Irans, liegt auf über 2.000 Meter Höhe. Die Region ist die Quelle mehrerer wichtiger iranischer Flüsse, darunter des Karun, des längsten Flusses Irans. Landwirtschaft (Kartoffeln, Gerste) und Viehzucht prägen die Wirtschaft. Borujen und Lordegan sind weitere Regionalzentren.

Shahrekord
Mit über 2.000 Metern Höhe die höchstgelegene Provinzhauptstadt Irans; bekannt für kalte Winter, Skigebiete in der Umgebung und als Ausgangspunkt für die Zagros-Berglandschaft
Bakhtiari-Nomaden
Einer der größten Stammesverbände Irans, der zweimal jährlich mit Herden zwischen Sommer- und Winterweiden wandert; ihre Wanderungen über die Zagros-Pässe gelten als eines der eindrucksvollsten Nomadenerlebnisse der Welt
Borujen
Wichtiges Regionalzentrum im Süden der Provinz, bekannt für Landwirtschaft (Kartoffeln, Gerste) und als Ausgangspunkt für die Naturlandschaft des Zagros-Gebirges
Lordegan
Liegt im südlichen Teil der Provinz nahe der Grenze zu Khuzestan; bekannt für Viehzucht und als Heimat der Bakhtiari-Nomaden mit ihrer reichen Stammestradition
Farrokhshahr
Schnell wachsende Industriestadt im Umland von Shahrekord, bekannt für Lebensmittelverarbeitung und als Wohnort für Pendler in die Provinzhauptstadt
Provinz 31
Provinz Kurdistan
Kurdistan im westlichen Iran ist eine Provinz mit starker, eigenständiger kultureller Identität. Die mehrheitlich kurdische Bevölkerung pflegt eine reiche Tradition in Sprache, Musik, Handwerk und Tracht. Politisch ist die Region historisch von Spannungen zwischen kurdischen Autonomiebestrebungen und dem Zentralstaat geprägt.
Sanandaj, die Provinzhauptstadt, ist ein lebendiges kulturelles Zentrum mit bedeutender Musikszene – die kurdische Musik dieser Region ist für ihre Melodie und lyrische Tiefe berühmt. Saqqez ist eine der bedeutendsten Städte im iranischen Kurdistan und wirtschaftliches Zentrum. Marivan liegt malerisch an einem See nahe der irakischen Grenze und ist für seinen Naturreichtum bekannt. Baneh ist ein wichtiger Grenzhandelsort.

Sanandaj
Kulturelle Hauptstadt des iranischen Kurdistans. Wichtigstes kulturelles und administratives Zentrum des iranischen Kurdistans, bekannt für seine lebendige Musikszene; die kurdische Musik dieser Region ist für ihre melodische Tiefe und lyrische Tradition weltweit bekannt
Saqqez
Wirtschaftliches Zentrum der Region. Zweitgrößte Stadt der Provinz und wichtiges Handelszentrum; bekannt für den Goldschmuck-Schatz von Ziwiye (ca. 700 v. Chr.), einem der bedeutendsten archäologischen Funde des antiken Iran
Marivan
Grenzstadt mit Seenlandschaft. Liegt malerisch am Zarivar-See, einem der wenigen Süßwasserseen Irans, nahe der irakischen Grenze; bekannt für Naturschönheit, kurdische Kultur und als beliebtes Ausflugsziel
Baneh
Grenzhandel & traditionelles Zentrum. Wichtiger Grenzhandelsort nahe dem Irak, bekannt für lebhafte Basare mit Waren aus dem Grenzhandel; traditionelles Zentrum kurdischer Handwerkskunst und Trachten
Bijar
Bekannt für seine hochwertigen Bijar-Teppiche (UNESCO-Kulturerbe). Weltberühmt für die Bijar-Teppiche, die als "eiserne Teppiche" bekannt sind und wegen ihrer außergewöhnlichen Haltbarkeit und Dichte zu den wertvollsten handgeknüpften Teppichen der Welt zählen

Iran entdecken: Vielfalt zwischen Kultur, Natur und Identität
31 Provinzen im Überblick
Iran gliedert sich in 31 Provinzen (Ostān), die sich in Größe, Bevölkerungsdichte, Klima und wirtschaftlicher Ausrichtung erheblich unterscheiden. Die folgende Übersicht gibt eine strukturierte Einführung in jede Region.

Nordwesten
Ost-Aserbaidschan, West-Aserbaidschan, Ardabil, Zanjan, Kurdistan
Norden
Gilan, Mazandaran, Golestan, Alborz, Teheran, Qazvin, Semnan
Westen
Kermanshah, Ilam, Hamadan, Lorestan, Markazi
Zentrum
Isfahan, Yazd, Kerman
Süden
Fars, Hormozgan, Buschehr, Chuzestan
Osten
Razavi Khorasan, Nord-Khorasan, Süd-Khorasan, Sistan und Belutschistan
Religiöse Zentren
Qom, Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad, Chaharmahal und Bakhtiari

Vergleichende Übersicht: Irans Provinzen nach Charakter
Die 31 Provinzen Irans lassen sich nach ihrer dominierenden Funktion und geografischen Eigenart in thematische Gruppen einteilen.

Bedeutende religiöse Zentren
Qom, Razavi-Khorasan
Industrielle Kerngebiete
Teheran, Isfahan, Alborz
Öl- und Energiereiche Regionen
Chuzestan, Buschehr
Küsten- und Hafenregionen
Hormozgan, Gilan, Masandaran
Wüsten- und Trockengebiete
Yazd, Semnan, Kerman
Berg- und Stammesgebiete
Kurdistan, Lorestan, Hamadan

Eine strukturierte Übersicht der größten Bevölkerungsgruppen im Iran
nach Sprache, Kultur, Traditionen, Herkunft und Hauptregionen. Die Prozentzahlen sind Schätzungen, weil der iranische Staat keine offiziellen ethnischen Volkszählungen veröffentlicht. Für deine Webseite eignet sich diese Darstellung sehr gut.

1
1. Perser ca. 52 % (Fars)
Persians
Größte Bevölkerungsgruppe im Iran
Hauptsprache: Farsi
Zentrum der persischen Kultur seit über 2500 Jahren
Existenz seit dem Achämenidenreich von Cyrus the Great
Leben hauptsächlich in Zentraliran.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
Poesie, Teppichkunst, klassische Musik,
starke Familienkultur
2
Aserbaidschaner ca. 14 % (Azeri)
Iranian Azerbaijanis
Zweitgrößte Gruppe im Iran
Turksprachige Bevölkerung
Seit Jahrhunderten im Nordwesten Irans ansässig
Viele Dynastien Irans hatten aserbaidschanische Wurzeln.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
Teppiche aus Tabriz
Volkstänze
Ashiq-Musik
starke Handels- und Geschäftskultur
3
Kurden ca. 10 %
Kurds
Leben seit der Antike im westlichen Gebirge Irans
Viele kurdische Stämme sind sehr traditionsbewusst
Meist sunnitische Muslime.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
traditionelle Kleidung, kurdische Musik, Bergkultur
Stammesstrukturen
4
Gilaki & Mazandarani ca. 9%
Gilaks
Mazandarani people
Leben an der Küste des Kaspischen Meeres
Sehr grüne und regenreiche Region
Eigenständige Sprache und Küche.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
Reis- und Teeanbau, Fischerei, traditionelle Holzhäuser
regionale Volksmusik
5
Luren & Bakhtiari ca. 6 %
Lurs
Sehr alte iranische Volksgruppe
Leben überwiegend im Zagros-Gebirge
Viele waren historisch Nomaden.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
Nomadenkultur, Pferdehaltung, Stammesmusik
traditionelle schwarze Zelte
6
Belutschen ca. 2 %
Baloch people
Leben seit Jahrhunderten im Südosten Irans
Teilweise nomadische Traditionen
Stammesgesellschaften.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
Stickereien, Wüstenkultur, Kamelhaltung, sunnitische Traditionen
7
Araber ca. 2 %
Iranian Arabs
Hauptsächlich in Südwestiran
Viele leben seit Jahrhunderten in Khuzestan
Historisch durch Handel und frühe islamische Expansion verbreitet.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
arabische Musik, Dattelwirtschaft, traditionelle Gewänder
Stammeskultur
8
Turkmenen ca. 2 %
Turkmens
Turkvolk aus Zentralasien
Leben im Nordosten Irans.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
Pferdezucht, Teppichkunst, Jurtenkultur, Reiterspiele
9
Qashqai ca. 1%
Qashqai people
Nomadische Turkgruppe
Wandern traditionell zwischen Sommer- und Winterregionen.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
Nomadenzelte, Qashqai-Teppiche, Viehzucht, Wanderkultur
10
Armenier, Assyrer & andere Minderheiten weniger als 2 %
Armenians in Iran
Assyrian people
Leben teilweise seit über 1600 Jahren im Iran
Christliche Minderheiten
Sehr wichtige historische Handelsgemeinschaften.
Traditionen: Nowruz (persisches Neujahr)
Kirchen, eigene Schulen, armenische Küche, alte christliche Feste


Historisch stammt Nowruz aus dem alten iranischen Kulturraum und hat zoroastrische Wurzeln, aber heute gilt es als gemeinsames Kulturerbe aller iranischen Volksgruppen.

Bevölkerungsreiche vs. dünn besiedelte Provinzen

Flächenmäßig größte Provinzen
Sistan und Belutschistan
Ca. 181.785 km² – größte Provinz Irans, dünn besiedelt
Kerman
Ca. 183.285 km² – Bergbau und Wüste
Razavi Khorasan
Ca. 118.854 km² – religiöse Bedeutung
Semnan
Ca. 97.491 km² – Wüste Kavir



Top 5 bevölkerungsreichste Provinzen
Teheran
Hauptstadtprovinz
Razavi Khorasan
Religiöses Zentrum
Isfahan
Kulturelles Herz
Fars
Historische Kernregion
Khuzestan
Ölreichste Provinz

UNESCO-Welterbe in Irans Provinzen
Iran besitzt über 25 UNESCO-Welterbestätten – eine außergewöhnliche Dichte an kulturellem und natürlichem Erbe, die sich über viele Provinzen verteilt.

Persepolis – Provinz Fars
Zeremonialhauptstadt des Achämenidischen Reiches, erbaut unter Darius I. und Xerxes.
Naqsh-e Jahan – Provinz Isfahan
Größter historischer Stadtplatz der islamischen Welt aus der Safawidenzeit.
Altstadt Yazd – Provinz Yazd
Eine der ältesten Lehmarchitekturstädte der Welt mit ikonischen Windtürmen.
Basar Tabriz – Provinz Ost-Aserbaidschan
Einer der größten überdachten Märkte der Welt mit tausendjähriger Geschichte.

Wirtschaftliche Schwerpunkte der Provinzen

Energie & Öl
Chuzestan, Buschehr, Ilam, Süd-Khorasan
Industrie & Produktion
Teheran, Isfahan, Alborz, Ost-Aserbaidschan, Markazi, Qazvin
Religion & Pilgertourismus
Qom, Razavi Khorasan
Landwirtschaft & Natur
Gilan, Mazandaran, Golestan, Fars, Hamadan, Chaharmahal und Bakhtiari
Bergbau & Rohstoffe
Kerman, Zanjan, Nord-Khorasan
Handel & Häfen
Hormozgan, Buschehr, Sistan und Belutschistan
Irans Wirtschaftsstruktur ist regional stark differenziert: Während Teheran und Isfahan als Industriezentren dominieren, prägen Erdöl im Südwesten, Bergbau im Osten und Landwirtschaft im Norden das regionale Profil. Diese Diversität ist gleichzeitig Stärke und Herausforderung für die nationale Wirtschaftspolitik.


Iran – Vielfalt einer Nation
Von den schneebedeckten Bergen Ardabils bis zu den glühenden Salzwüsten Yazdas, von den grünen Reisfeldern Gilans bis zu den belebten Häfen Hormozgans: Iran vereint in seinen 31 Provinzen eine außergewöhnliche geografische, kulturelle und ethnische Vielfalt.

1
1
Bergregionen
Kurdistan, Lorestan, Ardabil, Chaharmahal, Hamadan
2
2
Küstenregionen
Gilan, Mazandaran, Golestan, Hormozgan, Buschehr
3
3
Wüstenregionen
Yazd, Semnan, Sistan-Belutschistan, Süd-Khorasan
4
4
Metropolregionen
Teheran, Isfahan, Alborz, Razavi Khorasan



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Entdecken Sie den Iran
Der Iran ist ein Land, das alle Erwartungen übertrifft. Eine Zivilisation von 7.000 Jahren, eine der gastfreundlichsten Bevölkerungen der Welt, eine Küche von unvergleichlicher Vielfalt und Landschaften, die von der glitzernden Wüste bis zu schneebedeckten Bergen reichen. Es ist Zeit, den Iran zu entdecken.

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Geschichte, Sprache und Kultur Irans Von den antiken Achämeniden bis zur digitalen Gegenwart: Entdecke die faszinierende Welt der persischen Sprache und ihrer Heimatregion Fars.